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18.01.2016 / 17:58 | News
Newsletter vom 14.1.2016
    Bild wurde überspielt von: Maria Ernst 2016: Ein Jahr großer Herausforderungen wartet auf uns
In Zeiten universeller Täuschung,
wird das Aussprechen der Wahrheit zur revolutionären Tat.
George Orwell



Liebe Davids,

hoffentlich ist der persönliche Start in das vor uns liegende Jahr 2016 gut gelungen.

Die fast frühlingshaften Temperaturen mit einer herrlichen Alpensicht können darüber hinwegtäuschen, dass die aktuellen politischen Entwicklungen beunruhigend sind: der Jahreswechsel 2015/16 war – möglicherweise - in doppelter Hinsicht einschneidend.
Zweimal stand ein Bahnhof im Mittelpunkt:
Im Münchner Hbf kam es zum ersten Terroralarm in München - und fast zeitgleich fand am Kölner Hbf eine gezielte Massen- Aggression verbunden mit massiven sexuellen Übergriffen statt, die es in dieser Form noch nie gegeben hat. Unser rechtsstaatliches System wurde an einer extrem sensiblen Stelle getroffen: Die Polizei war nicht in der Lage, den Opfern Schutz zu bieten.

Diese Ereignisse sind nicht zuletzt das Ergebnis eine konzeptionslosen und z.T. auch noch widersprüchlichen Flüchtlingspolitik, die zu einer immer größere Unzufriedenheit auf allen Seiten führt. Es war aus humanitären und historischen Gründen alternativlos, unsere Grenzen für einige Zeit zu öffnen, um den Menschen in großer Not eine sichere Überlebensmöglichkeit zu geben.

Es ist aber geradezu fatal, dass den zu uns kommenden Menschen, von denen weit über die Hälfte alleinstehende, junge, energiegeladene Männer sind, jedenfalls kurzfristig, keine lebenswerten Perspektiven angeboten werden, so dass sich ein immer größer werdender Frust, verstärkt durch völlig unrealistische Erwartungen, aufgebaut hat und weiter aufbauen wird. Das wird unabsehbare Auswirkungen auf unsere extrem verwundbare Gesellschaft haben und es wird unser Land und Europa noch schwerer regierbar machen: Die an die Macht strebenden rechtsradikalen nationalistischen Hohlköpfe wollen zur Bewältigung unserer Überlebenskrise mit Sicherheit keinen konstruktiv-sachlichen Beitrag leisten, wie wir mit dieser großen Herausforderung gut umgehen können.

In dieser Situation, in der leider wieder das trennende und das Spaltende in den Vordergrund rückt, habe ich in der Silvesternacht einen Text geschrieben, der uns intensiv an das uns mit allen Gemeinsame erinnert und nicht an das, was uns trennt:

***************************************************
Imagine
Wir sind Kinder der Erde, wir sind Kinder des Alls

Welch ein gewaltiger Bewusstseinssprung und wie schön wäre es zugleich, wenn wir uns endlich darauf konzentrieren würden, was wir mit unseren Mit-Menschen und Mit-Geschöpfen gemeinsam haben – und nicht, was uns trennt.

Bisher stand das Trennende im Vordergrund:

Seit Anbeginn der Menschheit ist es schon immer so gewesen, dass wir unsere guten Energien in sinnlosen Geschlechter-, Rassen- und Religionskämpfen, oft sogar blutig verschleudert haben: Männer gegen Frauen, Weiße gegen Schwarze, Katholiken gegen Protestanten, Christen gegen Muslime, Bayern gegen Franken, Palästinenser gegen Israelis.

Dabei haben wir völlig vergessen: wir alle, Menschen, Tiere und Pflanzen sind aus der gleichen göttlichen Schöpfungsquelle entstanden. “Gott, Schöpfer Himmels und der Erde“ heißt es dazu beispielsweise im christlichen Glaubensbekenntnis und mit etwas anderen Worten ähnlich in den Heiligen Büchern der anderen Religionen.

Wenn wir also aus der gleichen Quelle stammen, gibt es kein oben und unten und kein besser und schlechter: wir atmen die gleiche Luft, trinken das gleiche Wasser, entnehmen der für alle gleichen Erde unsere Nahrung und lassen uns in gleicher Weise von der lebensspendenden Sonne bescheinen.

Wenn wir dieses Ur-Wissen mit dem Zündstoff des umfassenden jesuanischen Liebesgebotes versehen - Gott lieben, Deinen Nächsten (Mit-Menschen und Mit-Geschöpfe) lieben wie Dich selbst - und nicht zu vergessen: auch und vor allem auch noch Deine sogenannten Feinde – dann wären wir wirklich auf dem besten Wege, den leider nie wirklich weise gewesenen homo sapiens durch den schon in den Startlöchern sitzenden homo superior zu ersetzen und mit diesem neu erwachten kosmisch-göttlichen Bewusstsein unseren einzigartigen Heimatplaneten, kurz vor seiner ansonsten absehbaren Zerstörung, in einen Planeten der Liebe, des Friedens und der Hoffnung zu verwandeln.
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Diese Vision durch tägliche kleine Bewusstseins- und Handlungsschritte Wirklichkeit werden zu lassen, das ist unsere herausfordernste Aufgabe für das Neue Jahr 2016.

In diesem Sinne viel Mut und Gelassenheit und die Begleitung von hilfreichen Schutzengeln,

herzlichst Ihr/Euer Bernhard Fricke

von: Maria Ernst

www.davidgegengoliath.de
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