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26.06.2009 / 13:24 | Wir über uns | Unsere Idee
Geschichte von David gegen Goliath
    Bild wurde überspielt von: Johanna Bassler Gründungsanlass

Gründungsanlaß: Atomkatastrophe von Tschernobyl

Die Umweltorganisation David gegen Goliath e.V. war 1986 nicht als Ergebnis einer ausgeklügelten, zeitgeistigen Werbestrategie, sondern als Reaktion auf die Atomkatastrophe von Tschernobyl entstanden. Nach Auffassung der Davids ist Tschernobyl, um mit den Worten des russischen Präsidenten zu sprechen, die "größte Menschheitskatastrophe" gewesen. Deshalb hat sich David gegen Goliath e.V. von Anfang an phantasievoll, gewaltfrei und konsequent für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie, und zwar nicht nur in Osteuropa, sondern vor allem auch bei uns eingesetzt. Der erfolgreiche Kampf gegen die WAA in Wackersdorf, für den landesweit in einer beispiellosen Aktion über 200.000 Unterschriften gesammelt wurden, der fortwährende Kampf gegen das nur 70 km vor den Toren Münchens gelegene Atomkraftwerk OHU und aktuell die Mobilisierung des Widerstandes gegen den Atomforschungsreaktor Garching II, der ersten Atomanlage seit Tschernobyl in der Bundesrepublik, zeigen deutlich, daß die Davids ihren Einsatz um eine atomfreie Welt kontinuierlich bis heute fortgesetzt haben. "Contra Atom - Pro Sonne Bewegung".
Aber schon bald wurde den Davids klar, daß es nicht genügt, allein gegen etwas zu sein, sondern daß es vielmehr notwendig ist, vorhandene Energien in eine praktikable, konstruktive Alternative umzulenken. So wurde zwei Jahre nach der Gründung ein zusätzlicher Akzent gesetzt, der David gegen Goliath e.V. aus einer reinen Anti- Atom-Bewegung zu einer "Contra Atom - Pro Sonne Bewegung" umwandelte.
Seitdem hat sich David gegen Goliath e.V. wie keine andere Gruppe der Förderung der Sonnenenergie verschrieben. Dabei standen die Sonnen-Taten der Davids unter dem Motto "Nicht reden, sondern handeln": So führten die Davids in München den ersten Konvoi mit Solarfahrzeugen, u.a. mit den Künstlern Bruno Jonas, Eisi Gulp, Albert C. Humphrey, durch, der zu einer großen Solarkundgebung, u.a. mit dem damaligen Umweltminister Dr. Peter Gauweiler führte; so schenkten die Davids der Bevölkerung der Landeshauptstadt München vor dem Kaufhaus Pini am Stachus die erste Solaruhr. Mit diesem Geschenk wurde quasi eine Tradition begründet: Jedes Jahr zum Geburtstag wurde der Bevölkerung von David gegen Goliath e.V. ein "Geschenk" gemacht: Ein absolutes Highlight war dabei das Geschenk einer Solaranlage auf dem ehrwürdigen Münchner Rathausdach, mit dem das weltberühmte Münchner Glockenspiel und die Münchner Rathausuhr seitdem solarbetrieben werden. In einer weiteren Geburtstags-Geschenkation" wurde den Münchner SchülerInnen ein Solar Scheck in Höhe von DM 10.000, übergeben, mit dem 10 extra gefertigte Solar-Lehr-Anlagen angeschafft werden konnten, mit denen die umfassenden Anwendungsmöglichkeiten der Solarenergie überzeugend demonstriert
werden können.
Aber die Davids beschränken sich bei ihrer Arbeit nicht allein auf den Energiesektor. In einem weiteren Lernschritt erkannten sie es als notwendig, in einer wissensmäßig auseinandertreibenden Welt, die von einer immer größeren Wissens-Spezialisierung gekennzeichnet ist, einen ganzheitlich, vernetzten Problemansatz in die eigene Arbeit mit einzubeziehen und die Probleme miteinander zu verbinden.

von: Johanna Bassler

www.davidgegengoliath.de
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