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28.01.2010 / 14:47 | News | Newsletter-Archiv
Newsletter vom 28. Januar 2010

Laufzeitverlängerung AKWs; Afghanistan-Einsatz; Keltischer Segen


Wie wunderbar ist es doch,
dass niemand auch nur einen einzigen Augenblick warten muss,
bevor man beginnen kann,
die Welt zu verbessern.
Anne Frank

Liebe Davids,

Laufzeitverlängerung
Leider lässt die schwarz-gelbe Regierung nahezu jede Möglichkeit aus, aus Vernunft und Einsicht ausgetretene Energie-Pfade zu verlassen: Die jetzt getroffene grundsätzliche Entscheidung, die Laufzeiten älterer und damit störanfälliger Atomkraftwerke zu verlängern, stellt ein ernsthaftes zusätzliches Gesundheits- und Sicherheitsrisiko für die Bevölkerung dar. Wie viel Geld und Druck seitens der Atom-Goliaths - nach dem Vorbild der "Hotelleria" bei der Senkung der Mehrwertsteuer - zur Entscheidungsnachhilfe eingesetzt wurde, bleibt nur zu vermuten. Eine Million Euro Gewinn bringt die Laufzeitverlängerung pro AKW pro Tag, also genug Geld für Parteispenden u.a.. Das Totaldesaster des Versuchs-Endlagers Asse 2, in dem 125.000 Fässer mit schwachradioaktivem und 1.300 Fässer mit mittelradioaktivem Müll gelagert sind und wegen Wassereinbruch geborgen werden müssen und dass für jeden künftigen Atommüll weder in Deutschland noch weltweit ein sicheres Endlager zur Verfügung steht, hebt die ohne jegliche Not getroffene Entscheidung in den Bereich der qualifizierten Verantwortungslosigkeit. Wir erinnern an unsere Schreiben an die drei Parteivorsitzenden Merkel, Seehofer und Westerwelle, in denen wir sie mit größter Eindringlichkeit vor einer Verlängerung der Restlaufzeiten gewarnt haben. Wir haben ausdrücklich angekündigt, sie für jeden absehbaren Atomunfall an diesen Pannen-Meilern persönlich verantwortlich zu machen. Eine jederzeit mögliche Atomkatastrophe würde erreichen, was die Politik offenkundig nicht erreichen konnte: Die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen

Afghanistan-Einsatz
Es ist wieder Krieg - und keiner will es nachher gewesen sein. Der von Anfang an nur aus Rache und Vergeltung begonnene Krieg hat nie eine wirkliche Strategie zur Befriedung und damit zur Beendigung enthalten. Das Vertrauen der Bevölkerung, die zum größten Teil die Schrecken des Taliban-Regimes hinter sich lassen wollten, ist zwischenzeitlich zerbombt und durch die Unfähigkeit einer nachhaltig korrupten Regierung zerstört worden. Aus dem Vietnam-Desaster wurde offenkundig nichts gelernt. Deutschland wurde, ohne die notwendigen Fragen nach Sinn und Zweck und der Zweck-Mittel-Relation zu stellen, immer tiefer in das kriegerische Geschehen gegen den wachsenden Widerstand weiter Bevölkerungskreise hineingezogen.

Welche Auswirkungen die Kriegshandlungen für die beteiligten, in keiner Weise vorbereiteten Soldaten und damit als schleichender Prozess für die innere Militarisierung unserer Gesellschaft bedeutet, hat keiner besser und eindringlicher geschrieben als Claude AnShin Thomas in seinem Buch "Am Tor zur Hölle" (Das Vorwort wurde von unserem langjährigen Freund Robert Atzorn verfasst. Dieses Buch kann mit größter Eindringlichkeit zur Lektüre empfohlen werden. Kurzfassung:
Claude Anshin Thomas war selbst Soldat im Vietnam-Krieg und für den Tod von Hunderten von Menschen verantwortlich. Nach seiner Heimkehr kann er, wie so viele Kriegsveteranen, nicht mehr richtig Fuß fassen. 1991 trifft er Thich Nhat Hanh und lernt, den Ursachen von Gewalt und Zerstörung in der eigenen Biografie nachzugehen. Er erkennt, dass wir die Saat des Krieges in uns tragen und dass wir Gewalt immer weitergeben, wenn wir diese Aspekte in uns selbst nicht annehmen. In seinem schonungslosen und bewegenden Buch zeigt Claude Anshin Thomas anhand seiner eigenen Lebensgeschichte, wie die bedrohliche Spirale der Gewalt beendet werden kann. Sein Buch vermittelt die zutiefst berührende und ermutigende Botschaft, dass die Wunden des Krieges geheilt werden können. ISBN: 3783195322

Wahrnehmen, prüfen, handeln - so lautet unser Dreiklang, vor allem aber, uns immer wieder gegenseitig Mut zu machen, die Herausforderung unserer Zeit und jedes Tages mit Gelassenheit und Zuversicht anzunehmen und darauf zu vertrauen, dass uns immer die nötige Kraft geschenkt wird.

Auf unserer Internetseite www.davidgegengoliath.de (unter News) haben wir als Mut-Macher allererster Ordnung einen ganz besonderen keltischen Segen für Sie/Euch bereit gestellt. Möge er Ihnen/Euch immer, auch in den Momenten größter Dunkelheit, viel Licht bringen.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr/Euer Bernhard Fricke

von: Maria Ernst

www.davidgegengoliath.de
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